Echinger Dialog

3. Echinger Dialog mit Gast Jimmy Hartwig
Rassismus im Sport, aber auch im Alltag

Leider muss die evangelische Kirche den lange geplanten 3. Echinger Dialog zum Thema Rassismus am 21.4.2020 im Gemeindezentrum aufgrund der aktuellen Corona-Lage und ihrer Folgen nun absagen. Als Gast war Jimmy Hartwig, ex Fußball-Nationalspieler und heutiger DFB Botschafter für Integration angesagt.
Die gute Nachricht: Der 3. Echinger Dialog wird im Sommer 2020 stattfinden. Der Ausweichtermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
 
Der Eintritt ist wie immer kostenlos.


Die Idee

Mit der Gesprächs- und Vortragsreihe mit bekannten und weniger bekannten Gästen möchte die evangelische Kirchengemeinde künftig die Echinger in das Gemeindezentrum einladen. Unter dem Titel «Echinger Dialog» soll es sowohl zu aktuellen, gesellschaftlich relevanten, aber auch theologischen Themen rund 5-6 mal im Jahr einen ganz neuen Blick und vor allem ganz offene Diskussionen geben. "Dies können überraschende Vorträge, aber auch Podiumsdiskussionen sein. Wir versuchen eine Mischung aus bekannten Autoren und Menschen aus unserer Gemeinde oder Umgebung für einen spannenden Abend zu gewinnen", erklärt Pfarrer Markus Krusche das Konzept. Dabei sollen immer wieder ganz verschiedene Gruppen in Eching angesprochen werden. So gehören zum Programm beispielsweise spezielle Themen für Frauen wie auch Vorträge für Jugendliche. Eintritt wird nicht erhoben.

Pfarrer Markus Krusche hofft, dass es bei der neuen Veranstaltungsreihe ebenso Interesse an Glaubensthemen geben wird. Der neue Kirchenvorstand möchte das Programm in alle Richtungen weiter ausbauen. "Wir freuen uns über neue und bekannte Gesichter im Gemeindezentrum, über nützliche Informationen und neue Gedanken und auch über neue Impulse für Eching." Der «Echinger Dialog» soll also genau das sein, was sein Name verspricht.

 

2. Echinger Dialog am 17.10. 2019: Europa ist keine Selbstverständlichkeit  

Mehr Austausch mit den Partnerstädten und mehr Engagement für das gemeinsame Europa der Bürger waren die zentralen Anliegen an einem diskussionsreichen Abend mit rund 60 Zuhörern. Der dpa-Journalist Roland Siegloff las zu Beginn aus seinen Büchern "Reise zu den letzten Grenzen" und "Wolke sechs" und berichtete von vielen positiven Begegnungen mit den Menschen, aber auch von den vielen namenlosen Gräbern der ertrunkenen Flüchtlinge in Spanien und Griechenland - beklemmende Orte, über die in der Öffentlichkeit kaum jemand zu sprechen wagt.
Roland Siegloff erzählte von verschwundenen Grenzen im heutigen Europa, wie die ehemalige innerdeutsche Grenze oder zu den Staaten des ehemaligen Ostblocks. Und er wies auf Grenzen hin, die alleine die Sprache sehr deutlich zu ziehen vermag: in Belgien kann der französisch sprechende kaum mehr mit dem niederländisch sprechenden Teil der Bevölkerung kommunizieren, was deutliche Konsequenzen in dem Land bei der sehr schwierigen Regierungsbildung nach sich zieht. Europa müsse eben auch, und erst recht mit seinen Sprachen gelebt werden.

1. Echinger Dialog am 23. Mai 2019: Ein Mann ist doch keine Altersvorsorge

Rund 50 Zuhörer, vorwiegend Frauen, fanden sich beim Start der neuen Diskussionsreihe im evangelischen Gemeindezentrum ein. Unter dem Titel "Ein Mann ist doch keine Altersvorsorge" gab Helma Sick, Buch-Autorin und langjährige Kolumnistin der Zeitschrift Brigitte, praktische und gezielte Ratschläge, wie "frau" sich schon ab Ende 20 rechtzeitig vorbereitet, um nicht an das Existenzminimum in der Rente zu geraten.