Gebetskreis

Beim Beten geschieht niemals nichts

Wer oder was stützt denn eigentlich eine Kirchengemeinde? Der Pfarrer? Das Pfarrbüro? Der Kirchenvorstand? Organistinnen, Mesnerdienst, Gemeindebriefausträger?
Alles richtige Antworten, die Liste ist natürlich nicht vollständig und ließe sich beliebig fortsetzen – so viele tragen zum Gelingen unserer Kirchengemeinde bei. Eine ganz entscheidende Stütze wird allerdings oft übersehen, obwohl sie eigentlich geprägt ist vom ureigenen Erkennungsmerkmal einer christlichen Gemeinde, nämlich vom Beten. Alle Dienste würden nicht funktionieren, wenn sie nicht im Segen Gottes geschehen. Und um diesen Segen beten wir in unserem Gebetskreis, um den Segen und für alle Belange unsere Gemeinde, aber auch für persönliche Anliegen.

Wir treffen uns jeden Montag um 20.00 Uhr in der Magdalenenkirche und versammeln uns um unser Kerzenkreuz. Nach einer gedanklichen Einstimmung singen wir ein Lied, lesen gemeinsam einen Psalm und beenden diesen ersten Teil mit dem Kyrie Eleison.

Wer will, ist dann eingeladen, frei formuliert zu beten, für sich selber, für andere, für die Kirchengemeinde. Niemand ist dazu verpflichtet, vieles darf einfach auch im Stillen und im Herzen bedacht werden. Selbstverständlich bleibt alles, was offenbart wird, in diesem Kreis, oftmals sind es ja sehr persönliche Anliegen. Für all das, was unausgesprochen bleibt, beten wir abschließend gemeinsam das Vaterunser, bevor am Ende dann Gottes Segen erteilt wird.

Der montägliche Termin ist uns sehr lieb und wichtig geworden. Er ist ein fester Bestandteil unserer Woche, weil es die Möglichkeit ist, auch für sich selbst eine Stunde Ruhe zu finden und zu Gott zu kommen. Und vor allem spüren und erleben wir es immer wieder: Beim Beten geschieht niemals nichts.

Kommen Sie doch auch einmal vorbei, wir würden uns sehr freuen, Sie sind herzlich eingeladen.

Mathias Böck gibt Ihnen gerne Antworten auf Ihre Fragen und Anliegen.